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Hafenfest Stralsund

02. - 05. Juni 2016

ZEITUNG AM STRELASUND vom 7. Juni 2009

17. TAGE DER SEESCHIFFFAHRT

Staunen im Stralsunder Hafen

(tj/ow) Stralsund. Eine unbestrittene Attraktion des diesjährigen Hafenfestes sind die Tage der Seeschifffahrt. Was die Mitglieder des Nautischen Vereins um Ihren Vorsitzenden Reinhold G. Bergau mit Unterstützung des Kulturbüros der Hansestadt Stralsund da organisierten, war schon Klasse. Sechs Schiffe luden zum Tag der offenen Tür. Zahlreiche Info-Stände und Schaustücke luden zum Sehen und Staunen ein. Zweifelsohne ragten die beiden Riesen "Arkona" und "Eschwege" dabei noch heraus. Die "Arkona" vom Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund konnte trotz umfangreicher Aufgabenfülle am gestrigen Samstag an der Ballastkiste anlegen und lud nicht nur während der großen Seenotrettungsübung im Stralsunder Hafen an Bord. Die "Eschwege" ist ein Einsatzboot der Bundespolizei See und vielen aus der
Krimiserie "Küstenwache" bekannt. Dazu luden das Zollboot "Rügen", die "Damerow" der Wasserschutzpolizei- direktion, die "Theo Fischer" der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und die "Strelasund" an Bord. Das vom Staatlichen Amt für Umwelt und Natur (StAUN) bereederte Schiff leistet einenwichtigen Beitrag zur Bekämpfung von Öl- und Gefahrgutunfällen auf See. Zur Erfüllung des ständigen Gewässergüte- Monitorings wird es vorwiegend in den Küstengewässern Mecklenburg-Vorpommerns eingesetzt. Dazu entnimmt es regelmäßig Proben aus der Ostsee, dem Strelasund und den Boddengewässern. Gestern wurde zusammen mit den Kameraden des Technischen Hilfswerkes (THW) eine Geräteübung durchgeführt. Hier kamen das Amphibienfahrzeug von Hägglunds
mit der Börgerpumpe, zwei Faltbehältern mit Schlauchpumpen und einem Hochdruckreiniger sowie ein Mopmatik Wringer zur Entfernung von Öl aus dem Hafenbecken zum Einsatz. Der unbestrittene Höhepunkt war jedoch die große Seenotrettungsübung der DGzRS. Vor vollen Kaikanten und Decks zeigten die Kameraden der Marinetechnikschule, der DLRG, der Feuerwehr und der DGzRS ihr Können. Das Hafenbecken brodelte vor Einsatzkräften, Nebel- und Signallichtern, Rettern und Verunfalten. Als dann auch noch "Christopher 47" über der Nördlichen Hafeninsel kreiste und ein Rettungstaucher in das Hafenbecken sprang, gab es keine Steigerungsmöglichkeiten mehr. Für den rundum gelungenen Auftritt sorgten zudem der Präsentationsstand der Freiwilligen Feuerwehr Stralsund, der Formel1 Stand und die Kran-Aktion.
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